Eurodepark Herzogenrath

Ein zentrales Projekt der EuRegionalen 2008 ist der grenzübergreifende, zwischen Herzogenrath und Kerkrade gelegene Eurodepark. Ausgangspunkt für den Entwurf des Eurode Parks ist das historische Dreieck Baalsbrugger Mühle, Abtei Rolduc sowie die auf deutscher Seite gelegene Burg Rode. Das Konzept sieht vor, die historischen Orte neu miteinander zu vernetzen und mittels Pflasterbänder („Wegweiser“) ein neues Orientierungssystem zu schaffen.

Der Friedhof an der Eygelshovener Straßes als Teil des Eurodeparks wurde als besinnlichen Ort und Ort christlicher Begräbniskultur wieder zurück in das Bewußtsein der Bevölkerung geholt.

Der Kreuzplatz bildet von Herzogenrath aus den Hauptzugang in den Eurodepark und wird mittels eines Natursteinpflasterbelags aus Kleinsteinpflaster neu definiert. Ein Wegeabschnitt aus großformatigen Betonplatten bildet den Eingang und Auftakt zum Landschaftspark. Darin eingelegte Natursteinbänder mit Hinweisen auf die Geschichte des Herrschergeschlechts der Familie von Rode, auf die deutsch-niederländischen Geschichte und die Euregionale werden zur symbolischen Zeitschleuse zwischen Vergangenheit und Heute.

 

Freiraumplanung LP 1 - 9 für die Neugestaltung des Friedhofs Eygelshovener Straße, der Marienstraße und des Kreuzplatzes in Herzogenrath

Bauherr: Stadt Herzogenrath; Bausumme: 260.000 €; Flächengröße: 1 ha; Fertigstellung: Mai 2008

Projektleitung: Hiltrud M. Lintel

Mitarbeit: Johannes Göpel, Jan Heimann, Judith Koch, Marina Schellenberg, Kai Spurling, Andrea Tofall, Mike Verhaert